Project Description

2009 Gibson Custom Shop ’57 Les Paul Custom Black Beauty

1954 stellte Gibson der ab 1952 produzierten ‘Les Paul Standard’ eine deutlich edlere Version zur Seite: die ‘Les Paul Custom’. Optisch viel luxuriöser als die schlichte Standard erhielt sie aufgrund ihrer tief schwarzen ‘Ebony’-Lackierung schnell den Beinamen „Black Beauty“. Zum Zeitpunkt ihres Erscheinens war sie zudem das erste Modell, welches mit Gibsons neuer ABR-1 ausgestattet wurde. Auch unterschied sie sich durch einen Alnico 5-Pickup am Hals von der mit zwei P-90 ausgestatteten Standard.

Dies änderte sich allerdings 1957, als in beiden Les Paul Modellen der von Seth Lover und Ted McCarty entwickelte PAF-Humbucker erstmals Verwendung fand. Die Custom profitierte sogar in besonderer Weise, denn sie bekam standardmäßig gleich drei Humbucker spendiert. Die Les Paul Customs der 50er Jahre unterscheiden sich zudem in einem weiteren, wesentlichen Punkt von den Custom-Modellen ab 1968. Denn sie verfügten nicht über das heutzutage von der Les Paul bekannte Ahorn-Top. Stattdessen bestanden sie ausschließlich aus Mahagoni. Das macht sich mit ordentlich Druck im Ton bemerkbar.

Jedoch ist dies auch ein Umstand, der sich üblicherweise in einem satten Gewicht von knapp 5kg bemerkbar macht. Ganz anders diese “Black Beauty” aus dem Custom Shop-Baujahr 2009, die es lediglich auf sagenhaft leichte 3,75kg bringt.

Ausgestattet mit einem für diese Zeit typischen, recht dicken und rundlichen „Rounded 50´s“-Profil, gibt die Custom dem Spieler schon ordentlich Holz in die Hand. Aber auch das kommt dem Klang zugute und lässt sich bei nicht all zu kurzen Fingern sehr angenehm bespielen. Mit unseren Setup-Maßnahmen konnten wir zu der fantastischen Spielbarkeit noch ein ganzes Stück beitragen. Die drei Burstbucker-Pickups funktionieren in dieser Custom ganz vorzüglich und liefern den gesuchten, singenden Ton.

Optisch profitiert diese Gibson ‘Les Paul ´57 Black Beauty’ zudem vom 2006 erstmals eingeführten VOS-Finish. Mit leicht gealterter Hardware und matter Nitrolackierung wirkt sie etwas authentischer als ihre hochglanzlackierten Kolleginen. Abgesehen vom werkseitigen Aging sind nur sehr geringe und feine Gebrauchsspuren zu finden. Die Bünde zeigen keinerlei Spielspuren und präsentieren sich in sehr gutem Zustand.
Der Neupreis dieses Modells liegt derzeit übrigens bei satten 7000€.

Die Auslieferung der Black Beauty erfolgt im originalen Custom Shop Case mit Zertifikat und Herstellerpapieren.

  • Serial: 7 9809, Made In USA, 2009 Custom Shop
  • Ebony Finish VOS
  • Mahogany Body
  • Mahogany Neck
  • Ebony Fretboard
  • 50s Rounded-Neckprofile
  • 24,75″ Scale
  • Mother Of Pearl Block Inlays
  • Nut Width 42.7mm
  • 22 Frets
  • 3 Gibson Burstbucker Humbuckers (BB2/BB1/BB1)
  • Gibson ABR-1 Bridge
  • 3-Way Toggle Switch
  • 2x Volume, 2x Tone Controls
  • Kluson Style Tuners
  • Weight: 3,85kg
  • Original Gibson Custom Case

Die Black Beauty zeigte im Scan eine hohe Fertigungsqualität. Wegen leichter Spielspuren haben wir die Bünde dezent abgerichtet. Neben der Justage des Trussrods war natürlich auch die Einstellung der Brücke notwendig, um ein erstklassiges Setup zu erreichen.

Durchgeführte Arbeiten: Plek-Scan, Analyse, Abrichten & Setup

Die Saitenlage liegt gemessen im 12. Bund nun bei:

  • E: 1,9mm
  • e: 1,2mm

Die Bünde bilden über dem Griffbrett einen gemessenen Radius von 12″ bis 12.3″ ab, die Bespielbarkeit dieses legendären Instrumentes ist durch die durchgeführten Maßnahmen nun noch einmal verbessert.

Leider bereits verkauft!