Project Description

2004 Fender American Standard Stratocaster HSS

Die Fender Stratocaster dürfte wohl zu den einflussreichsten Instrumenten zählen, die jemals hergestellt wurden. Ihr Sound beeinflusste Generationen und im Prinzip hat sich an der Faszination bis heute nichts geändert. Daran nicht ganz unbeteiligt ist Fenders Versuch, die Stratocaster stets modern und up-to-date zu halten, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen. Dieser Anspruch ist zwar nicht immer voll und ganz aufgegangen und auch die Stratocaster beschritt mal Sackgassen und Irrwege. Aber dass darf man ihr in ihrer über 60 jährigen Geschichte auch nicht übel nehmen. Schließlich machen wir alle mal Fehler.

Ein großer Knackpunkt waren vor allem die Jahre unter der Leitung von CBS. So verwundert es auch nicht, dass Fender nach dem Besitzerwechsel 1985 mit dem bis heute einzigen Produktionsstop der Stratocaster für über ein Jahr keine Stratocaster mehr in den USA fertigte. Erst 1986/87 wurde mit der Fender American Standard wieder ein Strat-Modell in den USA gefertigt.

Aber die Fender Stratocaster sieht auf den ersten Blick noch immer so aus, wie bei ihrer Einführung im Jahr 1954. Im Detail jedoch wurde sie ständig überarbeitet und ist deutlich moderner geworden. Mit ihrem Korpus aus Erle und dem einteiligen Ahornhals entspricht sie zwar weitestgehend noch den alten Vorbildern, das seinerzeit neue American Tremolo mit seinen massiven Saitenreitern und Zweipunktauflage, der 9,5″ Griffbrettradius und die geschlossenen Mechaniken waren jedoch in der ab den späten 1980ern hergestellten Version top modern.

Die Bespielbarkeit unserer Strat ist wie erwartet “typisch Strat”. Das Profil des Ahornhalses entspricht wie heute eher einem “C” und liegt gut in der Hand. Die Spielbarkeit ist mit unserem frischen Plek-Setup ganz fantastisch, die vorhandenen Spielspuren an den Bünden sind nun auch beseitigt. In ganz klassichem ‘Black’ mit Tortoise-Pickguard wirkt die mit 17 Jahren im besten Youngtimer-Alter befindliche Gitarre über ihre zeitlose Ästhetik. Das Pickguard und die Backplate sind nach Angabe des Vorbesitzers ebenso ausgetauscht wie die Fender Locking-Tuners, die funktional natürlich ein Gewinn sind. Klangliche Vielseitigkeit bekommt die Fender durch den verbauten S1-Switch, der 5 weitere Sounds ermöglicht.

Diese Stratocaster wurde in ihrem bisherigen musikalischen Leben sicher gerne gespielt, natürlich finden sich dadurch Gebrauchsspuren und auch die bei Fender häufig vorkommenden Lackrisse an der Halstasche. Die Bünde sind nach dem Abrichten natürlich wieder in Bestzustand. Die Auslieferung erfolgt im nicht originalen Case mit Tremolohebel.

 
 

  • Serial: Z4213629, Made In USA, 2004
  • Black Finish
  • Alder Body
  • 1-Piece Maple Neck, 9,5″ Radius
  • ‘C’-Neckprofile
  • 25,5″ Scale
  • Dot Inlays
  • Nut Width 42.4mm
  • 22 Medium Jumbo Frets
  • 2 Fender American Standard Singlecoils
  • 1 Fender Humbucker 
  • Fender 2-Point Tremolo Bridge
  • 5-Way Blade Switch
  • 1x Volume, 2x Tone Controls
  • S1-Switch
  • Fender Locking Tuners
  • Weight: 3,6kg
  • Non Original Hardshell Case

Die Fender zeigte im Scan kleine Ansatzpunkte für Korrekturen in den hohen Lagen des Griffbretts, primär aber deutliche Spielspuren an den Bünden. Nach der Justage des Trussrods haben wir die Bünde dezent abgerichtet und die Einstellung der Brücke vorgenommen, um ein erstklassiges Setup zu erreichen.

Durchgeführte Arbeiten: Plek-Scan, Analyse, Abrichten & Setup

Die Saitenlage liegt gemessen im 12. Bund nun bei:

  • E: 1,9mm
  • e: 1,3mm
  • Strings: 10-46

Die Bünde bilden über dem Griffbrett einen gemessenen Radius von 9.8″ bis 10″ ab, die Bespielbarkeit der Strat ist durch die durchgeführten Maßnahmen nun spitze.

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