Project Description

1999 Hamer Rick Nielsen Futura Ltd. #21/36

Die Anfänge von Hamer Guitars gehen auf das Jahr 1973 zurück. Zu der Zeit starteten die späteren Firmengründer Jol Dantzig und der ehemalige Postbote Paul Hamer gemeinsam einen Shop für Restaurierung und Verkauf von Vintage-Gitarren im US-Bundesstaat Illinois. Auf Kundenwunsch wurden in der Werkstatt des Ladens später auch E-Gitarren in Einzelanfertigung hergestellt. Die ersten Designs ortientierten sich an den Gibson-Modellen ‘Explorer’ und ‘Flying V’, die erste Gitarre überhaupt war aber eine Standard für einen gewissen Rick Nielsen. Die Geschichte der amerikanischen Edelschmiede Hamer ist auch deswegen untrennbar mit Rick Nielsen verbunden, stammte das Startkapital zu Gründung des ersten Shops doch aus dem Weiterverkauf einer 1959 Gibson Les Paul, die Rick zuvor an Paul Hamer für 2500$ verkauft hatte. Das waren noch Preise…

‘Hamer Guitars’ gilt allgemein als der erste Hersteller von Custom Shop-E-Gitarren, der insbesondere den Bedarf von Profimusikern an hochwertigen Instrumenten deckte.

Ausgehend von einem Bass in ‘Flying V’-Optik wurde ‘Hamer Guitars’ offiziell in 1976 gegründet. Nach Aussage von Dantzig klang dieser Name geschmeidiger als ‘Dantzig Guitars’. Dem stimmen wir zu…

 Zu den frühen Kunden dieser Zeit gehörten bekannte Gruppen wie ‘Bad Company’, ‘Wishbone Ash’ oder ‘Jethro Tull’. Später spielten auch Größen wie Paul Stanley, Andy Summers und vor allem Rick Nielsen von ‘Cheap Trick’ Hamer-Gitarren. Nach verschiedenen Eigentümerwechseln und strategischen Neuausrichtungen, z.B. durch den Aufbau einer Fernostfertigung für den Massenmarkt, gehört ‘Hamer Guitars’ mit den Nebenmarken ‘Monaco’ und ‘Slammer’ seit 2007 zum Fender Musical Instruments-Konzern.

Doch nun zu dieser in 1999 in streng limitierter Auflage gebauten Rick Nielson “Futura”. Rick Nielson kennen ältere Semester als Gitarristen von ‘Cheap Trick’. Noch bedeutender ist allerdings seine Rolle als Sammler seltener und heute unfassbar teuerer Vintage-Gitarren. So ist Rick wohl der einzige Mensch, der zwei originale Korina-Explorers, eine Korina-Flying V und eine Les Paul Standard aus dem Jahr 1958 besitzt. Und eben einige hundert weitere Kostbarkeiten.

So verwundert es also nicht, dass die ‘Futura’ stark an eine Explorer angelehnt ist mit einer etwas schlankeren Taille und einer unverwechselbaren Kopfplatte. Die Gitarre ist mit 3,5kg angenehm im Gewicht und erstaunlich gut ausbalanciert. Sie kann bequem im Sitzen oder Stehen gespielt werden.

Perfekt verarbeitet und mit unserem Plek-Setup sensationell spielbar, überzeugt die Nielsen-Signatur mit erdigen Rocksounds, zwei Tonabnehmer von Seymour Duncan aus schwingfreudige, hochwertige Hölzer tragen dazu nicht unwesentlich bei.

Ganze 36 Stück wurden in 1999 primär für den japanischen Markt hergestellt. Die Nummer 21 findet sich nicht nur auf dem beiliegenden Zertifikat, sonder auch auf der Toggle-Backplate, die mal eben aus Silber gefertigt ist. Die Auslieferung erfolgt im originalen Checkerboard-Koffer mit umfangreichen Kofferbeigaben, interessant ist die Gitarre aber nicht nur für Fans und wegen des neuwertigen Zustands für Sammler, sondern auch für Menschen, die ein außergewöhnlich hochwertiges Musikinstrument suchen.

  • Serial: 949500, Made In USA, 1999 #21
  • Vintage Korina Finish
  • African Mahogany Body And Neck
  • Indian Rosewood Fretboard, 12″ Radius
  • ‘C’-Neckprofile
  • 24,75″ Scale
  • Dot Inlays
  • Nut Width 43.2mm
  • 22 Medium Frets
  • 2 Seymour Duncan Humbuckers (TB4/59)
  • Tune-O-Matic Bridge With Stoptail
  • 3-Way Toggle Switch
  • 2x Volume, 1x Tone Controls
  • Vintage Style Tuners
  • Weight: 3,5kg
  • Original Checkerboard Case

Die Hamer zeigte im Scan eine hervorragende Verarbeitung. Nach der Justage des Trussrods haben wir lediglich die Einstellung der Brücke vorgenommen, um ein erstklassiges Setup zu erreichen.

Durchgeführte Arbeiten: Plek-Scan, Analyse & Setup

Die Saitenlage liegt gemessen im 12. Bund nun bei:

  • E: 1,9mm
  • e: 1,3mm
  • Strings: 10-46

Die Bünde bilden über dem Griffbrett einen gemessenen Radius von 11.2″ bis 13.5″ ab, die Bespielbarkeit dieser seltenen Gitarre ist durch die durchgeführten Maßnahmen nun noch einmal spürbar verbessert.

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