Project Description

1991 Gibson Explorer

Vorgestellt im Jahr 1958 erging es der ‘Explorer’ zunächst genau wie der ‘Flying V’ oder der aus heutiger Sicht noch immer sehr ungewöhnlichen ‘Moderne’. Sie floppten gewaltig. Dabei hatte sich Ted McCarty, damals Gibson-Präsident, doch etwas mehr von den drei Modellen erwarten dürfen. Jedoch kam es ganz anders und die Explorer verschwand für knapp zwei Jahrzehnte von der Bildfläche. Erst als Ibanez eine fast 1:1-Kopie der Explorer mit Erfolg verkaufte, erschien 1976 die Explorer wieder im Gibson-Programm. Nun jedoch aus Mahagoni und nicht mehr aus Korina, was der Explorer zwar etwas an Luftigkeit und Leichtigkeit im Klangbild nahm, ihr dafür aber etwas mehr Druck und ausgeprägtere Bässe bescherte.

Heutzutage ist die Explorer aus dem Gibson-Programm nicht mehr weg zu denken. Zum Glück, denn das Vollmahagoni-Brett fördert mit ihrer höheren Masse einen deutlich fetteren Sound zu Tage, als zum Beispiel die ebenfalls aus Mahagoni bestehende SG. Auch beim Sustain lässt sich die Explorer nicht zweimal bitten. Dass diese Attibute, gepaart mit der ungewöhnlichen Korpusform vor allem in der Hardrock und Heavy-Fraktion gut ankommen, liegt nahe. Dabei ist die Explorer deutlich vielseitiger und offenbart ihre Stärken auch im Blues oder leicht angezerrten Rock.

Diese 1991er Gibson Explorer wurde in ihrem langen Leben gerne gespielt und weist einige Dellen und Kratzer auf. Die Bünde hingegen sind nach dem Abrichten frei von Spielspuren und befinden sich mit unserem frischen Plek-Setup in Bestform. Im Lieferumfang ist das originale Gibson Case enthalten.

 

  • Serial: 93591777, Made In USA, 1991
  • Ebony Finish
  • Mahogany Body
  • Mahogany Neck
  • Indian Rosewood Fretboard
  • Slim Taper Neckprofile
  • 24,75″ Scale
  • Dot Inlays
  • Nut Width 43.2mm
  • 22 Medium Frets
  • 2 Gibson Stamped Humbuckers 
  • Nashville Tune-O-Matic Bridge
  • 3-Way Toggle Switch
  • 2x Volume, 1x Tone Controls
  • Weight: 4,03kg
  • Original Gibson Case

Die Explorer zeigte im Scan neben Spielspuren auch Ansatzpunkte für Korrekturen an unterschiedlichen Stellen des Griffbretts. Nach der Justage des Trussrods haben wir die Bünde daher abgerichtet und die Einstellung der Brücke vorgenommen, um ein erstklassiges Setup zu erreichen.

Durchgeführte Arbeiten: Plek-Scan, Analyse, Abrichten & Setup

Die Saitenlage liegt gemessen im 12. Bund nun bei:

  • E: 1,9mm
  • e: 1,2mm

Die Bünde bilden über dem Griffbrett einen gemessenen Radius von 13.3″ bis 12.4″ ab, die Bespielbarkeit dieses Rock-Brettes ist durch die durchgeführten Maßnahmen nun auf Custom Shop-Niveau.

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