Project Description

1979 Ibanez Artist AR400

Dass Ibanez in den 1970er und 1980ern hervorragende Gitarren baute, dürfte hinlänglich bekannt sein. Besonders die Artist-Serie stach mit einigen großartigen Designs hervor. Diese Artist AR400 wurde 1979 in Japan hergestellt und bestätigt eindrucksvoll, dass die Japaner damals nicht nur sehr hochwertige Instrumente fertigten, sondern dabei auch begannen, ihre ganz eigene Handschrift zu entwickeln.

Während man zu dieser Zeit im amerikanischen Gitarrenbau mitunter mit erheblichen Qualitätsproblemen zu kämpfen hatte, liefen die Japaner zur Höchstform auf. Mit dem Mahagoni-Korpus mit Wölkchen-Mahagonidecke sowie dem dreiteiligen Ahornhals entsprach sie zwar in der Holzauswahl weitestgehend den damaligen Les Pauls, mit dem Ebenholzgriffbrett sowie der opulenten Ausstattung der Topmodelle der Artist-Serie hatte die Konkurrenz aber oft nur das Nachsehen. Mit der AR400 stellen wir hier ein bezaubernd aussehendes und sehr gepflegtes Modell der Variante mit der erweiterten Klangregelung vor. Mit den Tone-Switches können die Humbucker im Vollbetrieb, gesplittet oder out-of-phase gefahren werden, genial. Zudem steht eine aktive 2-Band-Klangregelung zur Verfügung.

Die beiden “Ibanez Super 80” Humbucker klingen in der AR400 einfach nur großartig, druckvoller Rock und singender Blues, das sind die stärken dieser Gitarre. Aber auch in Details wie dem massiven Messing-Sustainblock unterhalb der recht breiten Gibraltar-Brücke, erkennt man den damaligen, innovativen Ansatz bei Ibanez. Technisch zwar unbedeutend aber optisch einfach grandios: die Messing-Wolke unterhalb des Tailpiece. 

Spielbarkeit und Tonentfaltung sind nach einem umfassenden Fresh-Up auf unserer Plek Station auf höchstem Niveau. Die Ibanez wurde zwar gespielt, befindet sich aber insgesamt in gepflegtem Zustand. Die wenigen Gebrauchsspuren, welche sich nach über 40 Jahren insbesondere am der Korpus im Lack finden lassen, trägt sie daher eher mit Stolz. Die Bünde haben wir zugunsten einer hervorragenden Bespielbarkeit und besseren Saitenlage noch einmal behutsam abgerichtet. Wer also nach einer sehr gut bespielbaren und hervorragend klingenden Vintage-Gitarre sucht, sollte mal zum Testen vorbeikommen oder gleich den “Bestellen”-Button drücken!

Im Lieferumfang ist ein ordentliches Hardshell-Case enthalten.

  • Serial: K794176, Made In Japan, 1979
  • Antique Violin Finish
  • Mahogany Body
  • Maple Top
  • 3-Piece Maple Neck
  • Ebony Fretboard
  • C-Neckprofile
  • 24,75″ Scale
  • MOP/Abalone Split Block Inlays
  • Nut Width 43.4mm
  • 22 Medium Frets
  • 2 Ibanez Super ’80 Humbuckers
  • Gibraltar Bridge
  • 3-Way Toggle Switch
  • Tri-Sound Switch For Each Pickup
  • 1x Volume, 1x Tone Controls
  • 2-Band Active EQ
  • Ibanez Tuners
  • Weight: 4,4kg
  • Case

Die Ibanez zeigte im Scan kleine Ansatzpunkte für Korrekturen in den hohen Lagen des Griffbretts und außerdem Spielspuren. Nach der Justage des Trussrods haben wir die Bünde dezent abgerichtet und die Einstellung der Brücke vorgenommen, um ein erstklassiges Setup zu erreichen.

Durchgeführte Arbeiten: Plek-Scan, Analyse, Abrichten & Setup

Die Saitenlage liegt gemessen im 12. Bund nun bei:

  • E: 1,9mm
  • e: 1,3mm
  • Strings: 10-46

Die Bünde bilden über dem Griffbrett einen gemessenen Radius von 9.8″ bis 11.6″ ab, die Bespielbarkeit dieses Vintage-Instrumentes ist durch die durchgeführten Maßnahmen nun noch einmal spürbar verbessert.

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