Project Description

2020 Fender Eric Clapton Signature Stratocaster

In den 1980ern fand bei Fender im Prinzip ein Neuanfang statt. Die Jahre zuvor waren nicht die Besten was Qualität und Holzauswahl betraf. Bereits mit der 25th Anniversary 1979 wurde die 4-Punkt-Verschraubung des Halses wieder eingeführt und in den Jahren danach besann man sich z. B. mit der Vintage Reissue zunehmend auf alte Werte. Allerdings versuchte man sich auch mit Neuinterpretationen, wie zum Beispiel der Strat Plus, der Elite oder der Ultra. Diese Gitarren waren weitaus umfangreicher ausgestattet und waren zudem mit Lace-Sensor-Pickups ausgestattet.

Die ab 1988 angebotene Eric Clapton Signature Strat war damals ebenfalls absolutes Neuland für Fender. Schließlich war sie das erste Signature Modell überhaupt, dem dann in den darauffolgenden Jahrzehnten zahlreiche andere folgen sollten. Auch hier setzten Fender und Clapton zunächst auf die damals neuartigen, nebengeräuscharmen Lace-Sensor Gold-Pickups. Später folgten die Noiseless-Pickups, die in der neuesten Generation auch in dieser Gitarre verbaut sind. Diese liefern aufgrund des schwächeren Magnetfeldes zudem etwas mehr Sustain, produzieren dabei aber ein etwas höheres aber ausgeglichneres Ausgangs-Signal. Auch übernahm Clapton die TBX-Tone-Control von der Strat Plus und ergänzte sie durch einen aktive 0-25dB Active Boost Control. Im Prinzip ein Midrange-Boost, der den Stratsound fast in Richtung Humbucker boostet.

Clapton baute seine “Blacky”, die natürlich auch bei der Signature Strat als Vorlage diente, um 1970 aus einigen Pre-CBS-Strats zusammen. Der in den 1950ern übliche einteilige Ahornhals mit einem soften “V”-Profil findet sich auch an der Signature Strat wieder. Dies ist aber wirklich soft ausgefallen und nach wenigen Minuten fühlen sich auch eingefleischte “C”- oder”D”-Profilspieler auf dem Hals zurecht. Er liegt angenehm in der Hand und die Bespielbarkeit ist über alle Lagen mit unserem frischen Plek-Setup nun wirklich ausgezeichnet. Die Gitarre war an sich sehr gut verarbeitet, im Rahmen unserer Plek-Optimierung haben wir neben den reinen Setup-Maßnahmen auch einen hochwertigen Knochensattel eingebaut.

Die 2020 in den USA gebaute Clapton Strat kommt in der klassischen Farbe ‘Olympic White’ und befindet sich in neuwertigem Zustand mit nur ganz minimalen Gebrauchsspuren. Im Lieferumfang sind neben dem Tremolohebel der originale Fender G&G Tweed-Koffer auch umfangreiche Kofferbeigaben enthalten.

  • Serial: US20011797, Made In USA, 2020
  • Olympic White Finish
  • Alder Body
  • 1-Piece Maple Neck, 9,5″ Radius
  • ‘Soft V’-Neckprofile
  • 25,5″ Scale
  • Dot Inlays
  • Nut Width 42.5mm
  • 22 Narrow Frets
  • 3 Fender Vintage Noiseless Singlecoils
  • Fender Vintage Style Tremolo Bridge
  • 5-Way Blade Switch
  • 1x Volume, 1x TBX-Tone Control, 1x 25dB Midboost
  • Fender Vintage Style Tuners
  • Weight: 3,88kg
  • Original Fender Tweed Case

Die Clapton zeigte im Scan nur geringe Ansatzpunkte für Korrekturen. Nach der Justage des Trussrods haben wir noch eine Einstellung der Brücke vorgenommen sowie einen neuen Knochensattel eingepasst, um ein erstklassiges Setup zu erreichen.

Durchgeführte Arbeiten: Plek-Scan, Analyse, neuer Knochensattel & Setup

Die Saitenlage liegt gemessen im 12. Bund nun bei:

  • E: 1,9mm
  • e: 1,3mm
  • Strings: 10-46

Die Bünde bilden über dem Griffbrett einen gemessenen Radius von 9.2″ bis 10.3″ ab, die Bespielbarkeit dieses hochwertigen Instrumentes ist durch die durchgeführten Maßnahmen nun noch einmal verbessert.

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