1991 Orville Les Paul Custom

Als Gibson Ende der achtziger Jahre gemeinsam mit dem japanischen Vertriebspartner Yamano Gakki die Marke Orville ins Leben rief, war die Idee ebenso pragmatisch wie genial. Zwischen den teuren US-Instrumenten und den qualitativ oft fragwürdigen Lizenzmodellen aus Korea entstand eine Lücke, die Orville mit hochwertig gefertigten Les Pauls und SGs aus japanischer Produktion füllte. Die Gitarren waren in Optik und Bauweise so nah am Original, dass sie schon damals als ernsthafte Alternative galten – bis heute genießen sie den Ruf, mitunter besser verarbeitet zu sein als manches amerikanische Schwestermodell jener Zeit.

Diese Orville Les Paul Custom aus dem Jahr 1991 zeigt exemplarisch, warum die Instrumente aus Fujigen und Yamano bis heute Kultstatus genießen. Klassisch in Ebony gehalten, mit Mahagonikorpus, Ahorn-Decke und Mahagonihals, dazu einem Palisandergriffbrett mit Block-Inlays, verkörpert sie in jeder Linie die DNA einer Les Paul. Zwei Orville-Humbucker, verschaltet über den 3-Wege-Toggle mit den klassischen Volume- und Tone-Potis, bilden das bewährte Setup. Mit 4,3 kg ist sie auf der etwas schwereren Seite, was man bei diesem Modell aber mitunter auch erwartet.

Der Zustand ist dem Alter entsprechend gut. Die Gitarre wurde gerne gespielt und trägt kleinere Kratzer, am Hals findet sich zudem ein kleiner Lackplatzer. Technisch ist sie dank unserer Plek-Optimierung in Bestform: Die Bünde wurden präzise abgerichtet, wodurch eine angenehme Saitenlage und hervorragende Bespielbarkeit erreicht wurden. Geliefert wird die Orville Les Paul Custom im passenden Hartschalen-Formkoffer.

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Sold but not forgotten!