2003 Gibson Firebird VII

Die Firebird unterscheidet sich in Aussehen, Konstruktion, Sound und Handhabung doch so stark vom üblichen Gibson-Programm, dass man ihr durchaus das gleiche Schicksal hätte attestieren können, wie der Flying V oder der Explorer. Diese Designs waren einfach zu radikal oder ihrer Zeit voraus, um erfolgreich zu sein. Die Firebird jedoch blieb davon unbeeindruckt. Entwickelt Anfang der 1960er Jahre von Ray Dietrich, einem bekannten Automobil-Designer, war das Modell durchaus erfolgreich und ist heute aus dem Gibson-Programm nicht mehr weg zu denken.

Mit unterschiedlichen Hardware- und Pickupkonfigurationen sowie zwei grundlegenden Korpusdesigns, wird die Firebird bis heute in zahlreichen Modellvarianten hergestellt. Dabei änderte sich 1966 nach drei Produktionsjahren das Korpusdesign. Dieses, heute als Non-Reverse bezeichnete Design, wurde dann weitere drei Jahre bis 1969 hergestellt. Als 1974 die Firebird wieder ins Programm aufgenommen wurde, griff man allerdings mit dem Reverse-Body auf das erste Design zurück, welches heute weiter verbreitet ist.

Diese Firebird VII in ‘Tobacco Sunburst’ stammt aus 2003 und ist mit drei Mini-Humbuckern ausgestattet, die den typischen, etwas wärmeren und mittenbetonten Mahagoni-Ton perfekt weitergeben. Der Hals, bei der Reverse-Variante durchgängig mit angeleimten “Body-Flügeln”, weist ein “C”-Halsprofil auf, welches sich sehr angenehm bespielen lässt. Aufgrund der Konstruktion stellt das Erreichen der oberen Lagen natürlich kein Problem dar. Der Vorbesitzer hat die originalen Gibson-Tonabnehmer durch historisch korrekte “Q-Pickups” austauschen lassen, ebenso verfügt die Gitare nun über ein ’50s Wiring’, matched CTS-Pots und PIO-Caps. Die Originalteile gehören aber zum Lieferumfang und können bei Bedarf entsprechend umgebaut werden.

Der Headstock ist bei dieser Firebird ebenfalls reversed, wobei hier die herrlich ‘Vintage’ anmutenden “Banjo-Tuner” verbaut wurden. Diese zugegebenermaßen etwas schwereren Tuner funktionieren aber einwandfrei und sehen einfach nur cool aus. Das Gewicht der Firebird ist mit glatt 4kg insgesamt noch im vernünftigen Rahmen. Und mit unserem frischen Plek-Setup spielt sich die Firebird VII wirklich fantastisch.

Der Zustand der -wie bereits erwähnt- in 2003 in den USA gebauten Gitarre ist insgesamt sehr gut mit vereinzelten kleinen Macken, Kratzerchen und Dellen. Die Auslieferung erfolgt im originalen, braunen Case von Gibson mit den ausgebauten Originalteilen.

Leider bereits verkauft!

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